Sommerekzem beim Pferd – Ursachen, Symptome und wie du dein Pferd optimal unterstützt

Emily Schelldorf • 5. Juli 2026

Der Sommer ist für viele Pferde die schönste Zeit des Jahres – für Pferde mit Sommerekzem jedoch oft die anstrengendste. Kaum steigen die Temperaturen und die ersten Kriebelmücken und Gnitzen werden aktiv, beginnt für viele betroffene Pferde der starke Juckreiz. Mähne und Schweif werden gescheuert, die Haut entzündet sich und offene Stellen können entstehen.


Die gute Nachricht: Mit der richtigen Haltung, konsequentem Insektenschutz und einer bedarfsgerechten Fütterung kannst du dein Pferd wirksam unterstützen und die Beschwerden häufig deutlich reduzieren.

Was ist Sommerekzem?

Das Sommerekzem ist eine allergische Reaktion auf den Speichel bestimmter stechender Insekten, vor allem von Kriebelmücken und Gnitzen. Das Immunsystem reagiert überempfindlich auf die Stiche und löst starken Juckreiz sowie Entzündungen der Haut aus.


Betroffene Pferde zeigen die ersten Symptome meist zwischen Frühjahr und Herbst – je nach Witterung und Insektenaufkommen.


Typische Symptome

Zu den häufigsten Anzeichen gehören:

  • starker Juckreiz
  • Scheuern an Zäunen, Bäumen oder Stallwänden
  • Haarverlust an Mähne und Schweif
  • kahle oder blutige Hautstellen
  • Krustenbildung
  • verdickte oder entzündete Haut
  • Unruhe und Stress durch den ständigen Juckreiz


Je früher reagiert wird, desto besser lassen sich Folgeschäden an der Haut vermeiden.


Welche Pferde sind besonders betroffen?

Grundsätzlich kann jedes Pferd Sommerekzem entwickeln. Häufig betroffen sind jedoch:

  • Islandpferde
  • Friesen
  • Shetlandponys
  • Haflinger


Auch Umweltfaktoren wie feuchte Weiden, Gewässer in Stallnähe oder ein besonders hoher Insektendruck spielen eine wichtige Rolle.


Was hilft bei Sommerekzem?

1. Insekten möglichst fernhalten

Der wichtigste Schritt ist, Insektenstiche zu vermeiden.

Hilfreich sind:

  • Ekzemdecken
  • Fliegenmasken
  • insektenarme Weidezeiten (früher Vormittag oder tagsüber statt in der Dämmerung)
  • Ventilatoren im Stall
  • regelmäßige Weidepflege


2. Die Haut pflegen

Bereits gereizte Haut sollte möglichst sauber und geschmeidig gehalten werden. Spezielle Pflegeprodukte können helfen, die Hautbarriere zu unterstützen und den Juckreiz zu lindern.


3. Das Immunsystem unterstützen

Da es sich beim Sommerekzem um eine allergische Reaktion handelt, spielt auch das Immunsystem eine wichtige Rolle. Eine ausgewogene Versorgung mit hochwertigen Nährstoffen unterstützt den gesamten Organismus – besonders in Zeiten erhöhter Belastung.


MAXX Liposomales Vitamin C kann eine sinnvolle Ergänzung der täglichen Fütterung sein. Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei und schützt die Zellen vor oxidativem Stress. Gerade während der Insektensaison oder bei erhöhtem Stress kann eine bedarfsgerechte Versorgung den Organismus unterstützen.


4. Den Stoffwechsel stärken

Gesunde Haut beginnt von innen. Eine hochwertige, ausgewogene Fütterung mit ausreichend Eiweiß, essenziellen Aminosäuren, Vitaminen und Spurenelementen schafft die Grundlage für eine normale Hautfunktion und Fellqualität.


MAXX Amino Power liefert essenzielle Aminosäuren als wichtige Bausteine für Gewebe, Muskulatur und Regeneration und kann die tägliche Fütterung sinnvoll ergänzen – insbesondere bei Pferden, die sich durch den ständigen Juckreiz in einer erhöhten Belastung befinden.


Kann Sommerekzem geheilt werden?

Eine vollständige Heilung ist in den meisten Fällen nicht möglich, da es sich um eine allergische Erkrankung handelt. Mit einem konsequenten Management lassen sich die Beschwerden jedoch häufig deutlich reduzieren. Viele Pferde kommen mit einer Kombination aus Insektenschutz, guter Hautpflege und einer angepassten Fütterung wesentlich besser durch die warme Jahreszeit.

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